Juchuuuh! ich bin seit heute auch dabei: Trainieren Statt Dominieren

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Wenn du auf das Logo klickst, erfährst du wie Trainieren Statt Dominieren funktioniert (Du wirst dann weiter geleitet)

https://www.trainieren-statt-dominieren.de/unterstuetzer [unter PLZ 59xxx gucken]

Das Netzwerk “Trainieren statt dominieren” macht sich stark für gewaltfreies Hundetraining.

Und das tollste daran: Ich habe die “Aufnahmeprüfung bestanden und bin seit heute Teil davon! *stolz*

 

 

Gewaltfreiheit im Hundetraining

Thinking Dog ist nun Mitglied der Initiative für gewaltfreies Hundetraining

Warum Mitglied einer Schweizer Initiative?

Da das Schweizer Tierschutzgesetz dem deutschen in vielen Punkten weit voraus ist, wollte ich ein Zeichen setzen und mich eben diesen strengeren Bedingungen anschließen.

Warum überhaupt der Anschluss an eine Initiative?

Ich möchte Stellung beziehen! Jede Hundeschule wirbt mittlerweile mit Gewaltfreiheit und positiver Verstärkung. Die Schlagworte sind mittlerweile “ausgelutscht” und nichtssagend, dass mir der Anschluss an eine Organisation, die sich für wissenschaftlich fundiertes Training einsetzt, sinnvoll vorkommt und Ihnen die Sicherheit gibt, dass Sie durch meine Trainingsanleitungen bei Ihren Hunden nach wissenschaftlich neuesten Erkenntnissen trainiert werden. Nur weil man etwas schon immer so gemacht hat, muss es nicht richtig sein.
In den letzen zehn Jahren gab es mehr neue Erkenntnisse über das Lernverhalten von Hunden als in den hundert Jahren zuvor! 

Warum Thinking Dog?

Auf meiner Facebookseite habe ich ein Bild geteilt, auf dem sinngemäß steht:  Strafe im Training zu benutzen ist wie Umweltverschmutzung, man sieht die Zerstörung nicht immer (sofort)…
Sicher ist aber, die Zerstörung ist da – und auch wenn sie nur klein und fast unbedeutend erscheinen mag, so ist sie auf jedenfalls eines ganz sicher: unnötig!

Initiative für Gewaltfreies Hundetraining
Initiative für Gewaltfreies Hundetraining

Aus diesem Grund und mit den erforderlichen Trainingswerkzeugen (Übungen) ausgestattet,
bin ich sicher, dass es möglich ist, hündisches Verhalten, welches den jeweiligen Menschen unpassend erscheint, zu verändern ohne den Einsatz von Gewalt. Wie dieses Möglich ist, erläutere ich gerne bereits (theoretisch) im Erstgespräch, so dass Ihr Einsatz relativ gering bleibt, sollte Ihnen meine Vorschläge nicht zusagen! Selbstverständlich bin ich auch in Sachen Grunderziehung ein geeigneter Ansprechpartner.

Sprechen Sie mich an: 02905-71 90 31

 

Ich bin zertifizierte Hundetrainerin!

Endlich! Am 17.10. 2015 war es soweit, 14:20 Uhr sollte meine Abschlussprüfung auf dem Gelände der Pfotenakademie in Marl zur Hundetrainerin beginnen.
Die Prüfung bei der ATN AG besteht neben der theoretischen Prüfung auch aus einer mündlich-praktischen Prüfung.
Es werden Fragen zu dem theoretischen Wissen mit einem Prüfer diskutiert und ein Kundengespräch simuliert.
Im praktischen Teil wird ein fremdes Mensch-Hund-Team zur “Verfügung” gestellt, mit dem man innerhalb von 25 Minuten drei Übungen anleiten muss.
Hierbei ist eine Übung bereits vorher bekannt und somit vorzubereiten, des Weiteren wird eine Lieblingsübung demonstriert und zusätzlich eine weitere, zuvor unbekannte Übung, die sich erst in dem Fachgespräch ergibt.

Die Herausforderung besteht zum einen darin, dass man weder Hund noch Halter und damit auch nicht Leistungsstand, Eigenarten und Schwierigkeiten kennt, zum anderen aber definitiv auch darin überhaupt drei Übungen innerhalb der kurzen Zeit anzuleiten. Schließlich wollte das fremde Team ja auch begrüßt und die wichtigsten Details erfragt werden, auch mussten diverse Ortswechsel vorgenommen werden um jeweils eine geeignete Lernumgebung zu schaffen.
Leinenführigkeit am Wachtelgehege ist für Anfangsübungen mit jagdlich interessierten Hunden denkbar ungeeignet…

Mein simuliertes Kundengespräch begann so: “Meine dreijährige Neufundländerhündin steigt keine Treppen.”

Neufundländer aufgenommen von Ingo Meinhard / pixelio.de
Ingo Meinhard / pixelio.de

Hier war meine Aufgabe durch geschicktes Nachfragen die komplette Problemsituation zu erfassen und im Nachgang geeigenete Trainingstrategien kundengerecht zu erklären. Obgleich die Prüferin hier mit mir sehr zufrieden war und ich mich hier vorab auch am sichersten gefühlt habe – ich liebe es, den Dingen auf den Grund zu gehen – , war ich aufgrund der geringen Hintergrundgeschichte relativ unzufrieden.

Trotz der Schwierigkeiten, der sich alle Prüflinge stellen mussten, konnte sich sowohl mein Ergebnis als auch das Gesamtergebnis sehen lassen: Fünf von sechs angetretenen Prüflingen haben bestanden und ich bin eine davon!

Nachfolgend mein Abschlusszeugnis:
ZeugnisMündlichPraktischeAbschlussprüfungATN

Theorieprüfung nach 1000 Stunden

… und ist es endlich da:

 

Die Theorieprüfung meiner Hundetrainerausbildung ist bestanden!

und hier die detaillierten Ergebnisse:

100% richtig gelöste Aufgaben!
Ich bin stolz auf mich.


In weniger als drei Wochen muss ich mein Können in der mündlich praktischen Prüfung beweisen, danach darf ich mich hoffentlich guten Gewissens Hundetrainerin nennen…