Dez 23

Trainieren Statt Dominieren Adventskalender: 23. Türchen

Trainieren Statt Dominieren Adventskalender

Herzlich willkommen hinter dem 23. Türchen im Tsd-Blogger-Adventskalender! Ihr seid mitten in einerTSD Kalender vorweihnachtlichen Blogparade gelandet, in der Trainerinnen der Initiative „Trainieren statt dominieren“ statt mit Bällchen mit Fragen werfen. Euch erwarten täglich Anekdoten, Trainingstipps und Verlosaktionen.

Kürzlich haben sich die bloggenden Unterstützerinnen und Unterstützer der Initiative „Trainieren statt dominieren“, kurz: Tsd, zu einem Netzwerk zusammengeschlossen. Um das Tsd-Blogger-Netzwerk schnell bekannt zu machen, veranstalten wir eine vorweihnachtliche Blogparade genau 24 Tage lang läuft. Kurz gesagt: Wir haben einen Adventskalender für euch gemacht.

Digitale Bällchen zuwerfen wollen wir uns nicht. Wir werfen stattdessen jeweils drei Fragen zum nächsten Türchen, sodass ihr täglich in einem anderen Hundeblog landet, bei dem ihr euch sicher sein könnt, dass der Blogger wirklich kompetent in Sachen Hund ist. Tolle kleine, aber feine Preise könnt ihr obendrein auch noch gewinnen. Denn hinter den allermeisten Türchen wartet eine Verlosaktion auf euch.


Mir hat gestern Natalie Knaack-Enkelmann, www.studydogs.de in Essen Fragen gestellt.
Liebe Nathalie, danke für deine Fragen, die ich dir gerne beantworte:

1. Liebe Anita, du bietest ja auch Assistenzhundetraining an, was kann ich mir unter einem Assistenzhund vorstellen und was genau macht eigentlich ein Signalhund?

whatsapp-image-2016-12-03-at-15-09-56Als Assistenzhunde gelten Blindenführhunde, Servicehunde und Signalhunde (grob zusammen gefasst).
Es sind speziell ausgebildete Hunde, die ihrem beeinträchtigtem Menschen das Leben erleichtern, indem sie kompensatorische Fähigkeiten ausführen lernen.

Signalhunde werden zur Unterstützung von Menschen mit Hörbehinderung (sie machen ihre Menschen z.B. Motorengeräusche aufmerksam) und Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Epilepsie, Diabetes und neurologischen Erkrankungen eingesetzt.
Zum Beispiel gibt es einige Hunde, die ihren Menschen mit Narkolepsie (Schlafkrankheit) helfen, indem die Hunde ihren Menschen daran hindern tagsüber einzuschlafen bzw. ihn wieder aufwecken.
Hunde, die Diabetikern helfen, melden ihren Menschen wenn ihre Blutzuckerwerte im Sinkflug sind oder (und) rasant ansteigen.

Generell sind die Hilfeleistungen, die die Hunde für Ihre Menschen erbringen aber immer sehr unterschiedlich – eben genau so individuell wie ihre Menschen auch!

2. Du bietest ja Schleppleinentraining an,was ich großartig finde, da ich mich immer in der Schleppleine verheddere. Hast du ein paar kurze Tipps, wie eine Schleppleine beschaffen sein sollte und welche Länge sich noch gut händeln lässt?

Ich habe selbst verschiedenste Varianten von Schleppleinen ausprobiert und bin bei Grippy Biothane® geblieben. Das ist eine Leine, die super pflegeleicht ist, Außerdem ist sie im Gegensatz zu normaler Biothane nicht glitschig wenn sie nass wird und kann auch in diesem Zustand leicht gehalten werden. Falls die Leine doch einmal kurz durch die Finger rutschen sollte, ‚verbrennt‘ man sich auch nicht so schnell wie bei Gurtband oder rund geflochtenen Nylonleinen.
Für kleinere, leichtere Hunde ist Canithane® sicher eine gute Alternative, weil Canithane leichter ist.
Alternativ kann man über die Leinenbreite bzw. den Durchmesser einiges an Gewicht sparen.
Bei meinen eigenen Hunden, die 39 und 45 kg auf die Waage bringen, benutze ich eine 10 Meter Leine, die 19 mm breit ist; das Gewicht liegt dabei unter 500g!
SchleppleinenhandlingGenerell kann man sagen, dass es einfacher im Handling wird, je kürzer die Leine ist. Andererseits gibt es Hunde, die mit 20 Meter (oder mehr) Schleppleine besser zurecht kommen. Das ist oft recht erstaunlich, dass sich diese Hunde besser an ihren Haltern orientieren, je länger die Leine ist.
Aber zurück zum verheddern: Ich schlaufe die Leine wenn ich das Ende in den Händen halte so, dass die Leine wie ein „Smileymund“ durchhängt und der unterste Punkt nicht tiefer als zu den Ellbogen des Hunde hängt.
Das bedeutet zwar ein waches Auge und manchmal auch flinke Hände haben zu müssen, aber so kann sich weder Hund noch Halter verheddern…

3. Doggie Fit interessiert mich sehr, was kann man sich darunter vorstellen?

Doggie-Fit wurde ursprünglich von Claudia Moser und Denise Nardelli entwickelt. Es handelt sich um verschiedene Übungen, die auch im Dog-Dance Anwendung finden.
Ursprünglich bin ich darauf gekommen, weil ich meine eigenen Hunde Rettungshunde werden soll(t)en. Da gibt es lange Phasen des Wartens und der Entspannung und dann müssen die Hunde schnell aufgewärmt werden, damit sie schnell einsatzbereit sind und die Verletzungsgefahr gering bleibt. Für mich ist Doggie-Fit eine super effektive Möglichkeit die Hunde effektiv und abwechslungsreich in „Arbeitsstimmung“ zu bekommen.

Im Rahmen der Gruppenstunden von Thinking Dog studieren wir die einzelnen Elemente ein und können recht schnell zur Musik verschiedene Choreographien daraus entwickeln. Mir gefällt besonders gut daran, dass es für die Hunde schonende Bewegungen sind, das Mensch und Hund schnell auf einem guten Niveau sind und gemeinsam im Team schöne Erfolgserlebnisse haben. Zudem lasse ich diese Übungen in meinen Gruppenstunden nach „langweiligem oder anstrengendem Fuß gehen oder Leinenführigkeitsübungen“ (je nachdem aus welcher Perspektive man schaut – Hund oder Halter) als Auflockerung einfließen.

Morgen: Finale! 🙂

Ich stelle drei (um genau zu sein, sogar noch mehr) Fragen an Inka Burow, die die Hundeschule An der Leine  Hundeleben in Hannover betreibt:

1.. Du setzt Dogdance in der Verhaltenstherapie ein. Wie bist du auf genau diese Kombination gekommen? Worin liegen für dich die Vorteile?
2. Worauf legst du bei deiner Arbeit mit alten und oder gehandicapten Hunden wert? Wovon unterscheidet sich das Training zu normalem Training?
3. Deine Themen sind Dogdance in der Verhaltenstherapie und natürlich auch als Hundesport, Border Collies, alte bzw. gehandicapte Hunde und bist im Tierschutz aktiv. Außerdem betreibst du Hundesport, schreibst Hundebücher und machst natürlich Hundetraining und all das neben deinem Fulltimejob. Wie schaffst du das und hast du für Menschen mit vollem Terminkalender Ideen für „gute Vorsätze“ fürs neue Jahr?

 

Die Antworten von Inka auf meine Fragen lest ihr hinter dem nächsten Türchen. Aber erst morgen!


Verlosaktion

Bevor es soweit ist, könnt ihr einen TSD Kalender gewinnen. An der Verlosung teilzunehmen ist super einfach, wie das geht, könnt ihr hier (auf Facebook) weiterlesen KLICK


 

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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2 Pings

  1. […] hat gestern – im 23. Türchenbeitrag – Hundetrainerin und Assistenzhundeausbilderin Anita Vorderwülbecke von Thinking Dog Fragen […]

  2. […] im Adventskalender-Artikel bereits geschrieben, fand heute die Ziehung des Gewinners der Verlosaktion statt: Herzlichen […]

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