Lea mit Lotta

Anita hatte meine junge Hündin in Ausbildung zum medizinischen Assistenzhund (und natürlich auch mich) vor fast einem Jahr gegen Ende der Ausbildung übernommen. Der Begriff Assistenzhundetrainer ist leider nicht geschützt. Anita ist eine der wenigen, die ihn offiziell gelernt hat und ihn sich nicht einfach auf die “Fahnen” schrieb.

Bekanntlich ist ein gemeinsames durchstarten leichter, als eine Übernahme und drum bedeutete das für mich: Neu orientieren auf eine neue Person, die teilweise mit sehr privaten Themen zu bekommt. Für uns alle gaaaanz viel zusammenfassen der antrainierten Assistenzen mit deren praktischen Überprüfung.
Von A-Z haben wir mein Trainingsverhalten auseinandergeflückt, den Trainingsplan zerlegt und am am Ende alles logisch neu zusammengeplant.

Los gings: Ich war fasziniert, wie sehr Anita kleine Details beim Hund und auch an mir wahrnimmt und diese verbalisiert. Um zu überprüfen, ob ich ihre Trainingsanweisungen verstanden habe, war mein Job nach dem Training das schriftliche zusammenfassen. So klappt Lernen, denn den Hund bilde ich unter Anleitung aus.
Lotta ist ein sensibler Hund und achtet sehr auf menschliche minimalste Körpersprache. Durch Anitas zahlreiche “Hündische Ausbildungen” und praktische Erfahrung kamen beide nach der Aufwärmphase gut miteinander aus. Anita hatte tolle Spiele für den Hundespass dabei und immer eine durchdachte Idee, bei all meinen Fragen rund ums Basistraining, die jeder Familienhund bekommt, bis zum Spezialtraining.

Durch ihre offene Art hat sie sich auch auf (bisher) fremde Erkrankungen eingestellt und konnte taktvoll ihre Fragen stellen, sowie sich einlesen und vorbereiten.

Gestern haben wir erfolgreich die (Über-) Prüfung absolviert, die sehr ruhig und an meine Bedürfnisse / Grenzen durchgeführt worden ist. Dafür gaaaanz herzlichen Dank!

Ich bleibe weiter im Training und kann Anita sehr empfehlen für Hundemenschen, die Wert auf positives, praktisches Lernen durch zeitgemäße hochwertige Fortbildungen (CumCane usw) legen. Dafür gebe ich gerne ein paar Euronen oder Wegstrecke mehr aus, weil der Hund zufrieden mit Spass lernt. Anita achtet auf individuelle Grenzen und hat Erfahrung von der Physiologie des Hundes und würde sagen, wenn sie meint, das der Hund erstmal zum Tierarzt sollte.

Danke für dein Engagement, deinen manchmal herrlich trockenen Humor und deine Art der Wissensübermittlung. Herzlichen Dank das du uns trotz des Aufwandes übernommen hast!
Manchmal kommt man über holprige Wege zum Ziel, wie ich an meinem / diesen Beispiel wieder sehen konnte.

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